70 kritische Fragen mit Fakten beantwortet:

Grüß Gott liebe Wählerinnen und Wähler.

In den letzten Wochen schenkten Sie mir Ihr Vertrauen und gaben mir die Möglichkeit, auf Ihre interessanten Fragen Rede und Antwort zu stehen.
Dadurch verstehe ich die Zweifel einiger Bürger und Ihre Belange nun noch besser.

Gerne möchte ich alle Wählerinnen und Wähler erreichen. Wegen der ungünstigen Wahlkampfzeit über die Fasnet sowie wegen der räumlichen und zeitlichen Beschränkungen bei der öffentlichen Kandidatenvorstellung ist die Zeit zur Meinungsbildung leider eingeschränkt.

Aus diesem Grunde beantworte ich auf dieser Seite und in meiner Broschüre für alle interessierten Bürgerinnen und Bürger die mir gestellten Fragen.

Ich verspreche Ihnen, dass ich Sie nicht enttäuschen werde.
Zusammen mit Ihnen werden wir MEHR für das Gemeinwohl erreichen.

Herzlichen Dank für Ihr Interesse.
Ihr Dieter E. Albrecht



70 Fragen und die Antworten dazu:

Können Sie es allen Recht machen?
Nein.

Was bewegt Sie zur dieser Kandidatur und diesem Programm?
Ich bin leidenschaftlicher Lokalpolitiker, mit altruistischer, sozialer und wirtschaftlicher Ausrichtung. Als Bürger und Unternehmer bin ich Steuerzahler mit einem Auge darauf, was mit meinem/unserem Steuergeld gemacht wird.
Genau hier ist mein Ansatz für die Kandidatur.

Wir wollen keine Rottweiler werden, sondern Zimmerner bleiben. Wir sehen unsere Identität durch den Zusammenschluss gefährdet!?
Warum? Diese Frage verstehe ich nicht ! Deshalb eine Gegenfrage: Sind Stettener derzeit keine Stettener, sind Flözlinger derzeit keine Flözlinger, sind Horgener derzeit keine Horgener, weil sie zu Zimmern gehören?
Gleiches gilt für Göllsdorfer, Feckenhausener, Bühlinger usw..
Zimmerner bleiben ja auch Zimmerner, obwohl sie seit Dreikönig bis Aschermittwoch regelmäßig gesungen haben: „… und so lang noch Reichsstadtblut durch die Adern fließen tut …“

Wie kommen Sie überhaupt darauf, sich in Zimmern einzumischen und der Gemeinde Verschwendung von Steuergeldern vorzuwerfen?
Als Geschäftsführer eines Familienbetriebes in 2. Generation bin ich seit 25 Jahren selbstständiger Unternehmer. Wie viele andere Bürger arbeite auch ich mehr als die Hälfte des Jahres nur für Steuern und Abgaben.
Deshalb mache ich mir schon immer viele Gedanken über echten Bürokratieabbau und sinnvolle Verwendung von Steuergeldern.
Auch aus diesem Grund bin ich auf mehreren Ebenen politisch aktiv und Mitglied bei der Partei FREIE WÄHLER. Als Lokalpolitiker setze ich mich dort ein, wo sich nachhaltige Vorteile zu Gunsten der Einwohner ergeben.

Welche Vorbilder gibt es für fruchtbare kommunale Zusammenschlüsse?
Im Landkreis Rottweil fällt mir zunächst Waldmössingen ein. Die dortigen Bürgerinnen und Bürger sind Waldmössinger geblieben obwohl sie längst zu Schramberg gehören. Und, sie müssen diesen Zusammenschluss nicht bereuen, wie die blühende Entwicklung zeigt. Vor rund 12 Jahren ging dann die Diskussion über die Zusammenführung von Tennenbronn und Schramberg los, welche 2006 vollzogen wurde. Die Idee, unnötige Strukturen abzubauen, Verwaltungsausgaben zu sparen und höhere Zuweisungen zu erhalten fand ich so gut, dass ich diese sinnvolle Lösung mit vielfältigem Nutzen auch für Zimmern und Rottweil thematisieren wollte.

Und wie sind sie dabei vorangekommen? Es gibt doch vor allem Widerstände!?
Sehr schnell merkte ich, dass hier völlig unlogische Mechanismen am Werk sind.
Niemand hat bislang die großen finanziellen Vorteile widerlegen können.
Die Gegner der Verbindung melden sich immer wieder emotional und unsachlich zu Wort, streuen sogar falsche persönliche Verleumdungen.
Warum? – Weil sie keine wirklichen Gegenargumente haben.
Gebetsmühlenartig wiederholen sie das Wort „selbstständig“ sowie „Identität“ und verbreiten ungeprüfte Vergleiche mit den angeblich schlechter gestellten Teilgemeinden Rottweils.
Das Gegenteil ist übrigens der Fall:
Die Rottweiler Teilgemeinden haben in der Kernstadt großen politischen Einfluss und keinerlei Gründe sich zu beklagen.

Welche rechtlichen und politischen Hürden gibt es im Falle Ihrer Wahl zum Bürgermeister im Hinblick auf die von Ihnen angestrebte Zusammenführung?
Es gibt vor allem politische Hürden welche es zu bewältigen gilt. Rein theoretisch wäre es trotz des eindeutigen Wählervotums (wenn ich gewählt werde ist sicher jedem klar warum) möglich, dass der Gemeinderat sich gegen die Zusammenführung ausspricht. Dies kann ich mir bei dieser Wahl nicht vorstellen, doch gehen wir mal davon aus es würde so kommen.
Für diesen Fall würde ich dem Gemeinderat vorschlagen, einen Bürgerentscheid zur Zusammenführung einzusetzen. Würde er auch dies ablehnen, was ich mir noch weniger vorstellen kann, müsste ich für ein Bürgerbegehren Unterschriften sammeln. Die erforderlichen 7 % der Unterschriften aus der Bürgerschaft dürften nach dieser Wahl kein Problem sein. Und, eine Wiederholung des „Wahlvotums“ ebenfalls nicht.
Ein Zusammenführungsvertrag an sich ist eine gängige Angelegenheit, welche es zum dargelegten Vorteil der Bürger Zimmerns auszuhandeln gilt.
Hier wäre aus meiner Sicht zusätzliche juristische Beratung sicher hilfreich.
Dies entscheidet dann der Gemeinderat. Dieser – zusammen mit den Ortsvorstehern und den Ortschaftsräten – ist auch der Garant dafür, dass der Vertrag nach meinem Vorschlag und Ihren Wünschen ausgehandelt und gesichert wird. Nach der Wahl habe ich in diesem Gremium schließlich nur eine Stimme wie jede/r andere.

Verlieren wir durch den Zusammenschluss mit Rottweil nicht unsere Unabhängigkeit?
Das Gegenteil ist der Fall:
1. wird durch einen klaren Zusammenführungsvertrag geregelt, dass etwa das bisherige Haushaltsvolumen zuzüglich der eingesparten Gehälter plus der höheren Steuerzuweisungen in kommunaler Selbstverwaltung durch die vier Ortschaftsräte bleiben wird.
2. Sofort haben die 4 Ortsvorsteher Sitz und Rederecht im Stadtrat der Kreisstadt. Nach der Kommunalwahl 2019, mit dem Einfluss von 14.388 Stimmen (kumuliert, Stand 2014, bei 4.796 Wählern), haben Flözlingen, Horgen, Stetten sowie Zimmern deutlich mehr Mitwirkung im Rottweiler Stadtrat und dadurch mehr Unabhängigkeit.

Wollen oder wollten Sie in Zimmern ein Bordell bauen?
Nein, noch nie und auch jetzt nicht. Die Quelle dieser üblen Nachrede ist mir sehr wohl bekannt. Sie gleicht einem Märchen aus Schildbürga.
Wer so was verbreitet, der lügt!

In die gleiche Richtung: Wollen Sie Zimmern und Rottweil nur deshalb zusammenführen, um über die Größe der Einwohnerzahl die rechtlichen Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass in Zimmern ein Bordell gebaut werden darf?
Unsinn – allein schon deshalb weil 35.000 Einwohner die Voraussetzung für die Genehmigung sind. Davon sind wir weit entfernt.

Ein weiteres Gerücht:
Wollen Sie in Zimmern eine Freikirche bauen oder ansiedeln?
Grundsätzlich ist gegen viele Freikirchen nichts einzuwenden.
Ich gehöre der evangelischen Kirchengemeinde an, war dort wiederholt Mitglied des Kirchengemeinderats und bin stolz darauf, zusammen mit Pfarrerin Dr. Buch und Pfarrer Stöffelmaier die erste lokale Charta Öcumenica Deutschlands geschaffen zu haben.
Und, nein, ich wollte und will keine Freikirche bauen oder ansiedeln.

Wollen Sie alle Mitarbeiter der Zimmerner Verwaltung entlassen?
Nein, das ist Quatsch. Verwaltungsprofis, mit welchen ich gesprochen habe, gehen zwar von einer langfristigen Personaleinsparung in Höhe von 20 bis 30 Prozent aus. Ich jedoch rechne mit ca. 12 Prozent Einsparung aus dem Gesamtpersonalaufwand von derzeit über 3 Millionen Euro im Jahr. Dies entspricht ca. 360.000 Euro jährlich. Darin enthalten ist als größter Posten die Position eines hauptamtlichen Bürgermeisters.
Zum Vergleich: Mit dieser Einsparung könnte sofort eine Finanzierung gesichert werden, zum Beispiel für eine neue Sport- oder Mehrzweckhalle in einer Größenordnung von rund 4 Millionen Euro.

Wieso haben Sie nicht gleich 2009 ordentlich mit diesem Programm kandidiert, sondern jetzt erst?
Damals war die Zeit noch nicht reif.

Wie ist in etwa die politische Grundströmung in Sachen Zusammenführung in Zimmern ob Rottweil?
Die politische Grundströmung der Wählerschaft wird erst durch das Ergebnis nach der geheimen Wahl offenbar. Nach Auswertung der sicher in ihrer Ausführung nicht repräsentativen Eingemeindungsumfrage, auf der Postkarte „Zimmern sucht RW“ aus 2009, wären damals rund 40 % für die Eingemeindung gewesen.
Heute gehe ich viel sachlicher vor als mit der Postkarte. Von in der Region anerkannten, geschätzten und bekannten Verwaltungsprofis habe ich die finanziellen Vorteile errechnen lassen, die sich aus einer Zusammenführung ergeben. Diese Fakten wirken überzeugend. Alle bisher geführten Gespräche mit der Zimmerner Bürgerschaft verliefen sehr sachlich. Und ich bin mir sicher, den größten Teil der Gesprächspartner/innen vom großen Nutzen meines Vorhabens überzeugt zu haben.

Wollen Sie die Feuerwache Zimmern ob Rottweil schließen?
Die Feuerwehr Zimmern hat mit ihren gut ausgestatteten Löschfahrzeugen und der preiswerten Drehleiter einen schlagkräftigen Fuhrpark. Dieser scheint mir für Zimmern angemessen. Ob es einsatztaktisch Veränderungen geben kann, müssen die Fachleute der Feuerwehr zusammen mit dem Gemeinderat entscheiden. Ich kann mir jedoch vorstellen, dass die Zimmerner die Rottweiler Kameraden gut ergänzen können und zeitweise den Rottweiler Fuhrpark im Einsatz mitbesetzen.

Wie können Sie die Effizienz einer Kommunalverwaltung beurteilen?
Als Unternehmer in Zimmern (bis 2015 mit Niederlassung und seither nur noch mit Gewerbegrundstück), Rottweil und Schwenningen hatte ich viel Kontakt und somit auch Vergleichsmöglichkeiten zwischen den Arbeitsweisen der verschiedenen Verwaltungen bzw. Bürokratien.
Als 3 x gewählter Stadtrat bekam ich noch viel tieferen Einblick in die Rottweiler Stadtverwaltung, aber auch in die gemeinsamen kommunalen Ausschüsse, Zweckverbände, Inkom-Ausschuss und vieles mehr. Mir stehen dabei die Haare zu Berge, wie viel Zeit und Geld allein schon für Sitzungen aufgrund unnötiger Doppelstrukturen draufgeht.

Trauen Sie dem Wahlvolk mehrheitlich eine Entscheidung nach Abwägung sachlicher Argumente zu?
Selbstverständlich! Aus den vielzähligen Gesprächen der letzten Wochen und aus meiner lokalpolitischen Erfahrung kann ich sagen:
Der Wähler ist mündiger als manche glauben machen wollen. Dabei stechen in jüngster Zeit verstärkt die Jugend und junge Erwachsene hervor!

Was wollen Sie als Bürgermeister für Vereine tun?
Das Wichtigste: mehr finanziellen Spielraum schaffen. Wo mehr Geld in kommunaler Selbstverwaltung zur Verfügung steht, kann mehr für Vereine gemacht werden.
Als vielseitig in diversen Vereinen ehrenamtlich Verantwortlicher kann ich aus persönlicher Erfahrung die Wünsche der Vereine gut nachvollziehen und diese auch einbringen.
Mehr finanzieller Spielraum = mehr Vereinsförderung!

Kann man die Zusammenführung wieder rückgängig machen, falls sich herausstellen sollte, dass Zimmern und Rottweil nicht miteinander harmonieren?
Zugegeben, das ist ein Risiko. Doch bereits in interkommunaler Zusammenarbeit sowie kulturell gibt es schon ein gelebtes Miteinander. Zudem wird der Zusammenführungsvertrag, in dessen Gestaltung der Gemeinderat Zimmern sowie die Ortschaftsräte und Ortsvorsteher von Anfang an mit einbezogen sind, ein geregeltes Zusammenwirken garantieren.

Würde Zimmern als Rottweiler Teilort die Möglichkeit verlieren, Zuschüsse für Projekte zu erhalten?
Zuschüsse wie zum Beispiel die „Förderung ländlicher Raum“ hängen nicht von einer sogenannten selbstständigen Gemeinde ab. Eine Kreisstadtverwaltung hat es viel einfacher, an Zuschüsse für Teilgemeinden zu gelangen. Zudem hängt ein Zuschuss immer davon ab, wie viel finanzielle Eigenleistung erbracht werden kann.
Mehr Geld im Haushalt = mehr Zuschüsse.

Würden Sie nach einem Zusammenschluss als Ortsvorsteher zur Verfügung stehen?
Wenn dies gemäß § 69 Absatz 1 sowie § 71 hier vor allem nach den Ausführungen in Absatz 2, GemO BW, juristisch möglich ist sowie die Hauptsatzung entsprechend angepasst wird, werde ich mich für eine Amtsperiode zur Wahl stellen. Sollte ich gewählt werden, übernehme ich auch diese Verantwortung aus der Folge meiner Wahl als Bürgermeister.

Was wollen Sie für die Jugend tun?
Kinder und Jugendliche sind mir wichtig. Als Vater dreier Kinder (11, 14, 17), langjähriger Vorstand des Rottweiler Kinder- und Jugendvereins, Vorstand der Ökumenischen Kinder- und Jugendförderung, Vorsitzender eines Tanzsportvereines mit 180 aktiven Kindern und Jugendlichen, aktiver Pfadfinder bei der DPSG und nicht zuletzt als Elternbeiratsvorsitzender eines weiterführenden Gymnasiums habe ich stets aktuell im Blick, was die Jugend will und stehe ständig mit dieser Generation im Gespräch.
Die Jugend kann sich darauf verlassen, dass ich mich für sie einsetze.
Und, ich wiederhole mich: Mehr Geld = mehr Jugendförderung!

Warum greifen Sie in Ihrem Flyer die „CDU-Teufel-Gefälligen“ an?
Sind Sie gegen die CDU?
Die Netzwerke und Karrieren Zimmerner CDU-Politiker sind hinreichend bekannt, auch dass es Erwin Teufel zu verantworten hat, dass Zimmern und Rottweil heute getrennt sind.
Aus dieser Historie heraus war von Anfang an damit zu rechnen, dass ich aus dem T&T-Netzwerk Gegenwind bekommen werde. Da ist es doch nur ehrlich, wenn ich dies erkenne und gleich in die richtige Richtung zeige.
Das ist Wahlkampf !

Gegen die CDU habe ich grundsätzlich nichts
Gerade sie war es, die unser Bundesland in Jahrzehnten vorangebracht hat. Vor allem Volker Kauder schätze ich sehr, wie er trotz seiner Aufgabe als zweitmächtigster Mann im Staate seinen Wahlkreis Rottweil-Tuttlingen nicht vernachlässigt – das Gegenteil ist der Fall. Parteien braucht es für die politische Willensbildung, für den demokratischen Prozess und letztendlich für die Führung unseres Landes. Deshalb bin auch ich als Parteimitglied politisch engagiert: in der Partei FREIE WÄHLER.

Wollen Sie das Rathaus schließen?
Nein, das Rathaus wird selbstverständlich nicht geschlossen!
Aus meinen Bürgergesprächen möchte ich Ihnen in diesem Zusammenhang kurze Erlebnisse schildern. Fragen in ähnlicher Richtung kamen öfters. Daraufhin wollte ich gerne wissen: Was machen Sie denn regelmäßig auf dem Rathaus? Nur selten wurde genannt: An- und Abmelden, Personalausweis alle 10 Jahre verlängern und Heiraten.
Aber was meinen Sie,v was die mit Abstand häufigste Antwort war?
Ich hole gelbe Säcke ab, wenn sie mir ausgehen“,
lautete die häufigste Antwort.
Auch diesen Bedarf nehme ich natürlich ernst:
Es wird weiterhin ein Bürgerbüro geben. Man kann weiter in den örtlichen Rathäusern heiraten. Somit wird auch im Hinblick auf ältere und eingeschränkt mobile Menschen alles Wichtige vor Ort erledigt werden können und bleiben.

Mobile Verwaltung
Ich gehe sogar noch einen Schritt weiter: Wenn der Gemeinderat zustimmt, setze ich mich für eine mobile Verwaltung ein. Dort wo es notwendig ist, kommen auf Termin die zuständigen Fachleute mit Laptop sowie allen benötigten Unterlagen direkt zu Ihnen nach Hause. Im Sinne einer planbaren Auslastung könnte dies sogar günstiger sein als im Büro auf Bürgerinnen und Bürger zu warten. Und, es ist gelebte Bürgernähe. Nur für spezielle Anliegen, wie zum Beispiel eine Waffenbesitzkarte, müssten Sie dann ins Rottweiler Rathaus fahren.

Sie versprechen mehr Finanzmittel für Zimmern.
Wie wollen Sie das sicherstellen?
Zusammen mit dem Gemeinderat Zimmern sowie den Ortschaftsräten und Ortsvorstehern wird der Zusammenführungsvertrag für das Gemeinwohl und im Interesse der Bürgerschaft von Zimmern, Horgen, Flözlingen und Stetten ausgehandelt und gesichert.

Der Erfolg des IN*KOM ist doch Herrn Maser zu verdanken.
Wird das nicht schlechter nach einer Eingemeindung?
Gegenfrage: Wie kommen Sie darauf, dass dies vor allem einem eigenen Bürgermeister zu verdanken ist? Weitere Gegenfrage: Weil er bei Eröffnungen und Spatenstichen mehr als die Rottweiler Vertreter auf den Pressefotos war? Letzteres liegt einfach daran, dass Herr Maser Herrn Broß solche Termine immer wieder vorenthalten hat.
Gerne erläutere ich, wie es häufig zu einer Ansiedlung im IN*KOM kommt:
In der Innenentwicklung durch Expansion lokaler Firmen wissen diese, wo in den Kommunen Zimmern und Rottweil Gewerbe- und Industriegebiete frei sind. Diese kommen direkt auf den Wirtschaftsförderer Christian Driewer oder Herrn Maser zu.
In der Außenentwicklung durch Interesse auswärtiger Firmen, ziehen an erster Stelle die Strukturdaten der Kreisstadt Rottweil im Wettbewerb zu anderen Kreisstädten. Kommt ein Kontakt aus diesen Gründen mit der Wirtschaftsförderung Rottweil zustande und Rottweil selbst hat keine passenden Flächen, vermittelt die Stadt die Firma ans IN*KOM.
Es wäre unfair, die Leistung Emil Masers völlig klein zu reden. Sein Engagement hat sicher auch zum Erfolg des IN*KOM beigetragen.

Wie kommen Sie darauf, dass ein Hauptamtsleiter und ein Wirtschaftsförderer bei einer Eingemeindung eingespart werden könnten?
Derzeit gibt es auf Kosten der Steuerzahler in Rottweil und Zimmern 3 Stellen für die Wirtschaftsförderung, 2 volle und eine anteilige. Dies nur, weil man sich nicht einigen kann. Wesentlich größere Städte kommen erfolgreich mit einem Wirtschaftsförderer aus. Somit kann über eine Stelle eingespart werden. Ohne Hauptamt (mit hauptamtlichem Bürgermeister) braucht es keinen Hauptamtsleiter.

Warum machen Sie das?
Warum tun Sie sich das mit der Bürgermeisterkandidatur an?
Wieso verwenden Sie Ihre Zeit und Ihr Geld nicht anders?
Als Unternehmer lebe ich nicht nur von Aufträgen aus der Gesellschaft, sondern als solcher sowie als Bürger und Mensch sehe ich es auch als Verpflichtung an, mich in die Gesellschaft einzubringen. Hier handle ich nach dem Grundsatz der Nächstenliebe, eudemischer Lebensphilosophie (Aristoteles/„Streben nach Zufriedenheit“) und nach meiner überwiegend selbstlosen Ausrichtung. Dazu gehört mein soziales und wie in diesem Fall politisches Engagement zur Steuergeldverwendung zugunsten der Menschen.

Wie schnell wollen Sie die Zusammenführung angehen?
Möglichst für die erste Gemeinderatssitzung setze ich den Antrag auf Zustimmung für das Verhandlungsmandat auf die Tagesordnung. Sollten sich in Folge alle Gremien schnell einig werden, halte ich es für nicht unrealistisch, noch dieses Jahr die Zusammenführung erreichen zu können. Stichtag wäre der 1. Januar 2018. Mein spätestens Ziel ist jedoch eine Zusammenführung vor der Kommunalwahl 2019, damit sich die neue kommunale Zusammensetzung unmittelbar im Stadtrat widerspiegelt.

Was machen Sie, wenn im Falle Ihrer Wahl der Gemeinderat Zimmerns gegen die Zusammenführung mit Rottweils stimmt?
Mein dem Grund nach einziges Wahlprogramm ist die Zusammenführung.
Mehr Geld im Haushalt und mehr politischer Einfluss sind nur die Folgen daraus.
Wenn ich mit einer Mehrheit gewählt werde, ist in erster Linie nicht Dieter E. Albrecht gewählt, sondern die Vorteile einer Zusammenführung.
Grundsätzlich könnte der Gemeinderat dieses Wählervotum juristisch einwandfrei missachten. Wenn dem so wäre, was ich nicht glauben kann, würde ich umgehend einen Bürgerentscheid in die Wege leiten.

Herr Maser hat sich viel um die Vereine gekümmert. Wird das schlechter ohne eigenen Bürgermeister in der Gemeinde?
Es stimmt, Emil Maser war bei fast allen Hauptversammlungen und Veranstaltungen von Vereinen anwesend, ob es nun zu den Aufgaben gehörte oder nicht. Unter anderem dafür kassierte er rund eine Million Euro in einer Amtsperiode. Ich kann Ihnen nicht versprechen, dass diese eingesparte Million bei den Vereinen ankommt, sicher jedoch mehr als bisher.

Wie wollen Sie das mit Ihrer Firma machen, wenn Sie Bürgermeister werden?
Mein Team mit rund 30 Mitarbeitern und 4 Partnerunternehmen ist hervorragend aufgestellt. Die Firma funktioniert schon jetzt ganz überwiegend ohne mich. Sonst hätte ich mir nach meinem bewussten Rücktritt aus dem Stadtrat nicht meinen mit 50 Jahren geplanten 100-Tage-Urlaub 2016 leisten können. Zudem bin ich seit Jahren finanziell unabhängig. Dies ermöglicht mir sofort die Verantwortung als Bürgermeister zu übernehmen. Und, da für mich dieses Amt zwar eine Herausforderung jedoch kein Karriereschritt ist, muss ich nach der Zusammenführung wieder was zu arbeiten haben.

Haben Sie genug Erfahrung um eine Verwaltung als Bürgermeister zu leiten, was ja so lange erforderlich wäre, bis der Zusammenschluss erfolgt ist?
Anfassen und organisieren kann ich als Handwerksmeister. Volkswirtschaft, Personalmanagement, Finanzmanagement, Organisation und vieles mehr war Bestandteil meines akademischen Studiums der Wirtschaftswissenschaften. Als Unternehmer mit 7 Niederlassungen und über 30 Angestellten ist Führung mein tägliches Brot.
In weiteren leitenden Funktionen trage ich Verantwortung, zum Beispiel
– als Vorstand bei der Ökumenischen Kinder- und Jugendförderung mit 4 Kindergärten, heilpädagogischer Integration, Frühförderung und rund 40 Mitarbeitern,
– als Verwaltungsrat der assistance partner e.V., der Pannenhilfsorganisation der Versicherungen.
Die Basis, auch eine Kommunalverwaltung zu führen, habe ich durch meine kommunalpolitische Tätigkeit seit 2001:
Über 10 Jahre Tätigkeit als Stadtrat, mit Leitbild-Entwicklung und vielen kommunalpolitischen Erfolgen, mit verschiedenen Schulungen im kommunalen Finanzwesen sowie im Bau- und Planungsrecht.
Als ehemaliger Aufsichtsrat der ENRW kenne ich unter anderem die Schwächen des Zimmerner Kanalnetzes. Mein Führungsstil ist kooperativ, auf Augenhöhe mit den Mitarbeitern. Ich vertraue den Fachleuten und lasse sie möglichst selbstständig arbeiten, ohne meine Verantwortung zu vernachlässigen. Nur durch die Nutzung der Kreativität und Stärken aller Mitarbeiter sind die von mir geleiteten Firmen und Organisationen so erfolgreich.
Wer – wenn nicht ich – hätte im jetzigen Kandidatenfeld die Fähigkeit als Bürgermeister.

Sind Sie parteilos?
Nein, ich musste in meiner kommunalpolitischen Karriere feststellen, dass politische Willensbildung vor allem in Parteien stattfindet. Ein Bürgermeister ist ein politisches Wahlamt. Es passt somit meines Erachtens nicht zusammen, diese Position mit einem politisch inaktiven, sich als parteilos distanzierenden Kandidaten zu besetzen.
Ich bin Mitglied bei der Partei FREIE WÄHLER.

Politik und Verwaltung haben noch nie ihre Versprechen gehalten, eingespartes Geld entsprechend zu verwenden. Das ging immer in Luft auf. Wieso soll es in diesem Fall anders sein?
Es handelt sich um einen beiderseits verpflichtenden Vertrag, mit entsprechendem Haushaltsbudget in kommunaler Selbstverwaltung.

Gehen Sie davon aus, dass die Arbeit der persönlichen Referentin von Bürgermeister Maser kostenlos von einem Rottweiler Beamten geleistet werden könnte?
Nein, denn diese Stelle fällt ohne Bürgermeister ganz weg.

Glauben Sie nicht, dass die Persönliche Referentin mit ihrem organisatorischen Talent ihr Geld wert ist?
Es wäre schlimm, wenn die Mitarbeiter der Zimmerner Verwaltung bisher ihr Geld nicht wert gewesen sein sollten. Ich vertrete jedoch Einsparungen durch zukünftige Synergieeffekte.

Sind Sie ein Spaßbewerber? Wollen Sie mit Ihrer Kandidatur nur Aufmerksamkeit und Zeitungsplatz für Ihr Unternehmen bekommen?
Soll diese Frage mich diskreditieren wie manch anderes Gerücht?
Wenn Sie ernst gemeint ist, hier meine Antwort: Nein!

Ist die Wahl zum Bürgermeister von Zimmern o.R. nicht auch für Sie ein Karriereschritt?
Karriere im Sinne eines guten Auskommens und einer entsprechenden Pension ist es für übliche Kandidaten, für mich nicht. Selbstverständlich wird es für mich ein Erfolgserlebnis sein, sollten Sie mir Ihr Vertrauen schenken und mir dadurch den Auftrag zur Zusammenführung (= schnellstmögliche Einsparung „meines“ Amtes) erteilen.

Verdienen Sie nicht genau so viel wie andere Bewerber/innen, wenn Sie Bürgermeister werden würde? Wären das nicht ebenfalls Steuergelder?
In der Zeit, in welcher ich die Verwaltung bis zur Zusammenführung manage und für die sicher anspruchsvolle Vertragsverhandlung im Interesse Zimmerns verdiene ich das tatsächlich. Jedoch lebe ich nach der Zusammenführung keinen Tag länger auf Kosten der Steuerzahler.

Ist die zahlenmäßige Betrachtung von Einsparungen und höheren Steuerzuwendungen eine rein betriebswirtschaftliche?
Nein, sie ist eine volkswirtschaftliche und politische Betrachtung im Sinne des Gemeinwohls.

Ist Ihre Berechnung aus der Bürgerinformation vom Januar richtig?
Ja, sie wurde von ausgewiesenen und in der Region sehr bekannten Verwaltungsprofis berechnet.

Können die Zimmerner nicht stolz darauf sein, was sie bisher erarbeitet haben und noch erarbeiten werden?
Doch, selbstverständlich, denn die finanzielle Ausgangslage vor 24 Jahren war denkbar schlecht. Deshalb haben die Zimmerner durch viele Einbußen und die Zimmerner Verwaltung zusammen mit Herrn Maser vieles geleistet.
Meine These ist jedoch: Wären Zimmern und Rottweil bereits 1972 zusammengeführt worden, hätte es das lähmende Verschuldungsproblem so nie gegeben. Wir wären heute über 40 Millionen Euro weiter.

Reicht nicht eine partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden statt einer Zusammenführung?
Sind da nicht die selben Vorteile zu erwarten?
Nein, es blieben weiter unnötige Doppelstrukturen erhalten, Personaleinsparungen wären nicht möglich und höhere Steuer-/Schlüsselzuweisungen gäbe es auch nicht.

Warum ist es zu Ihrer Blitzaktion (Postkarte „Zimmern sucht RW“ und Flugblatt 3 Tage vor der Wahl) bei der letzten Bürgermeisterwahl 2009 gekommen?
Kennen Sie bei interessanten Deutschaufsätzen die AIDA-Regel (Aufreißer, Interesse wecken, Darstellung, Abschluss)? Im Marketing ist es ähnlich.
Ohne eine kleine Provokation hätte das Thema „Zusammenführung“ der Gemeinden viel zu wenig Menschen bewegt. So war dieser Aufreger ein Thema bis heute und wurde im größten Teil der Bürgerschaft von Jahr zu Jahr immer sachlicher diskutiert. Dies war die geplante strategische Vorbereitung für den Wechsel nach Emil Masers berechenbarem Abtritt.

Sind Sie armselig im Geiste, weil Sie immer wieder dieselbe Leier zur Abschaffung des Bürgermeisters spielen?
Nein, lesen Sie die Antworten zu vorhergehenden und folgenden Fragen.

Sind Sie entweder auf das Gehalt des Bürgermeisters oder als Rottweiler auf Zimmern neidisch?
Weder noch!

Was meinen Sie mit Ihrer Aussage, Sie seien der einzige Kandidat, welcher zusätzliches Geld in die Gemeinde Zimmern bringt?
Woher nehmen Sie das?
Einerseits sorge ich durch die Zusammenführung für kurz- bis mittelfristige Personaleinsparungen in der Führungsebene. Andererseits erhöhen sich die Schlüsselzuweisungen pro Zimmerner Einwohner, sobald diese zu Kreisstädtern werden. Dadurch „bringe“ ich ca. 1 Million Euro mit.

Wollen Sie eine Polarisierung über die Gemeinde Zimmern bringen?
Eine Polarisierung bedeutet das aus meiner Sicht nicht.
Stattdessen handelt es sich um eine Entscheidung für Ihre Zukunft.

Sie veröffentlichen die Circa-Gehälter des Bürgermeisters und einiger seiner Mitarbeiter. Wieso veröffentlichen Sie nicht Ihr Einkommen?
Öffentliche Gehälter sind wie der Name schon sagt „öffentlich“, weil sie von Steuergeldern bezahlt werden. Ein Blick in den öffentlichen Haushaltsplan der Gemeinde und in den Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes ergibt in Sekunden Aufschluss über die einzelnen Gehälter.
Als Unternehmer lebe ich nicht von Steuergeldern, sondern sorge für Steuerzahlungen: durch Expansion, Schaffung von Arbeitsplätzen sowie aus dem erzielten Umsatz. Mein Einkommen liegt dem Finanzamt Rottweil vor.

Handelt es sich um den Tatbestand der Verunglimpfung bzw. Beleidigung wenn Sie veröffentlichen: „Ca. 112.000,00 € pro Jahr“… „Das ist genau die Gehaltsstufe, in die bisherige Verwaltungsbeamte oder ggf. CDU-Teufel-Gefällige aufsteigen möchten.“?
Nein, wie bereits geschildert, handelt es sich um allgemein zugängliche öffentliche Tarife.
Des weiteren ist der zweite Frageteil eine überwiegend sachliche Darstellung des Gegenmodells meines Programms: Es bliebe alles wie bisher und die rund eine Million pro Jahr zugunsten der Bürger würde stattdessen für die Aufrechterhaltung unnötiger Strukturen verschwendet.

Warum hat Zimmern bei der letzten großen Verwaltungs-/Gebietsreform von 1973 seine Selbstständigkeit behalten? Dafür muss es doch gute Gründe geben!
Bei Zimmern und Rottweil sind nur noch die Verwaltungen getrennt. Kulturell sind wir längst eine Einheit – wenn ich nur an die Fasnet, ans gemeinsam genutzte Zimmerner Einkaufszentrum sowie die vielen in Rottweil zur Schule gehenden und arbeitenden Zimmerner denke.
Auch geografisch sind die beiden Kommunen inzwischen eng zusammengewachsen. Die politische Trennung ist ein unlogisches Konstrukt, ein Zugeständnis des für die Reform verantwortlichen Ministerpräsidenten Erwin Teufel an seine Heimatgemeinde Zimmern und meines Erachtens ein wohl überlegtes, dem Machterhalt dienendes parteipolitisches Kalkül. 1973 wurden zwar etliche überflüssige Verwaltungen abgeschafft (35 statt 63 Landkreise und weniger Kreisstädte). Doch an die Seite mehrerer Kreisstädte – vor allem wenn es CDU-Hochburen waren – stellte Erwin Teufels Landesregierung selbstständige CDU-dominierte Satellitengemeinden. Denn: Je größer eine Stadt ist, desto schneller kann das politische Klima und somit das Stimmverhalten schnell zum Nachteil der CDU wechseln. Deshalb blieb damals getrennt was eigentlich längst zusammen gehört – zum Beispiel Zimmern und Rottweil.

Herr Albrecht, Sie erwähnen das Vereinsleben in Zimmern und erkennen aus meiner Sicht nicht, dass dieses Vereinsleben Ausdruck der Identifikation der Bürger mit ihrer selbstständigen Gemeinde ist!? Ist das nicht so?
Ja, richtig erkannt! Genau,
zum Beispiel das Vereinsleben macht die Identität eines Zimmerners aus und nicht ein kostspieliger, hauptamtlicher Bürgermeister.

Mit der Eingemeindung Zimmerns nach Rottweil lässt sich doch keine Bürgermeisterwahl gewinnen, was haben Sie sich dabei nur gedacht?
Eine Bürgermeisterwahl rein der Karriere Willen lässt sich so sicher nicht gewinnen, da haben Sie Recht. Mir geht es jedoch nicht um meine Karriere, Auskommen und Pension, denn ich bin jetzt schon finanziell unabhängig und versorgt. Ich bin mir sicher, wenn die Bürger/innen sachlich darüber nachdenken welche Vorteile mein Konzept der Zusammenführung für das Gemeinwohl hat, lässt sich damit auch eine Bürgermeisterwahl gewinnen.

Wo setzen Sie den Grenzwert an, ab welchem sich eine Zusammenführung lohnt?
Jährlich stünden je nach Steuerkraftveränderung über die Schlüsselzuweisungen und die eingesparten Personalkosten rund 1 Million € mehr Investitionsvolumen für das Gemeinwohl zur Verfügung. Alleine schon mit der Summe aus dem eingesparten Bürgermeistergehalt mit direktem Begleitpersonal könnte zum Beispiel in einer Amtsperiode ein Kindergarten gebaut werden.

Verwaltungsprofis gehen von einer langfristigen Einsparung durch Synergien einer Zusammenführung in Höhe von 20 bis 30 % der derzeitigen Personalkosten in Höhe von 3 Millionen Euro aus. Dies wären bis zu fast 1 Million jährlich. So weit gehe ich gar nicht – ich rechne mit 12 %. Und, das lohnt sich schon monetär zugunsten des Gemeinwohls.

Macht die bisherige Kooperation zwischen Zimmern und Rottweil eine Zusammenführung nicht überflüssig?
Wie ähnlich bereits beantwortet; nein. Personaleinsparungen und höhere Schlüsselzuweisungen wären nicht möglich.
Im Gegenteil: Kostspielige Doppelstrukturen blieben erhalten.

Warum ist trotz dieser Logik der Widerstand teilweise so heftig?
Eine kleine aber einflussreiche Minderheit würde die Zusammenführung aus der oben beschriebenen Historie heraus niemals befürworten.
Sie würde ja sonst indirekt zugeben, schon 8, 16, 24 … Jahre lang Millionen verschwendet zu haben, nur um lukrative Posten und persönliche Macht zu sichern.

Auch wenn die finanziellen Vorteile tatsächlich zutreffen, so käme doch der weitere Weg ins Rottweiler Rathaus auf uns zu?
In den allermeisten Fällen nicht! Denn Zimmern würde eine sehr leistungsfähige Außenstelle der Stadtverwaltung und einflussreiche Ortsvorsteher bekommen. Wenn ich von Verschwendung rede, dann meine ich allein den teuren Wasserkopf. Gerne diskutiere ich mit Bürgern, Vereinen und Organisationen ausgiebig darüber.

Was kostet eine Eingemeindung?
Eine gute Frage, die sich nicht genau beantworten lässt. Nach meiner Einschätzung entstehen vor allem vorübergehende Arbeitszeitkosten im Schwerpunkt meinerseits sowie Kosten für eine eventuell zugunsten der Zimmerner erforderliche externe juristischen Beratung.

Ist es legitim auf facebook Artikel über eine Gegenkandidatin zu kommentieren oder zeugt dies von mangelndem Selbstvertrauen?
Bitte haben Sie Verständnis dafür, das ist Wahlkampf.

Wieso verstehen Sie sich als Schlüssel zu mehr Bürgernutzen und weniger Bürokratie?
Dies wurde ergiebig im Verlauf dieser Aufklärungsbroschüre beantwortet.

Was bindet Sie an Zimmern?
Fast 2 Jahrzehnte betrieb ich in Zimmern einen Autoteilehandel und Werkstatt mit Niederlassung meiner Notdienstleistungen. Auch heute zahle ich noch Steuern in Zimmern, da ich dort zwei grössere Grundstücke besitze. Und, Zimmern ist mit nur 20 Metern Entfernung bzw. mit ca. 100 Meter Abstand der Wohnbebauungen zweifellos der nächste Ort zu Rottweil, viel näher als alle anderen Teilorte. Zudem habe ich viele Freunde und Bekannte in Zimmern und den Teilorten.

Warum setzen Sie sich nach ihren gescheiterten Versuchen weiterhin für einen Zusammenschluss ein?
Wenn die Emotionen überwiegen, ist der Weg zur Sachlichkeit lang und steinig. Deshalb habe ich meine Idee zuerst witzig und provokant vermittelt, um überhaupt das Thema so publik zu machen, dass viele erst mal darüber nachdachten. Das erreichte ich mit meiner lustigen Postkarte mit der Umfrage zur Eingemeindung. Die war ein riesiger Erfolg.
Rund 40 % der Rückmeldungen hielten die Eingemeindung für sinnvoll. Auf den restlichen Karten waren teils übelste Beleidigungen vermerkt. Vor 8 Jahren nutze ich die Chance, das Thema erneut mit hoher Wahrnehmung zu platzieren. Das war mit dem Flugblatt kurz vor der letzten Bürgermeisterwahl. Diese Initiativen bereiteten den Boden für eine sachliche Diskussion über die Vorteile einer Zusammenführung.
Die Menschen brauchen genügend Zeit zum Überdenken, um Argumente sachlich aufzunehmen und nutzenorientiert abzuwägen.

Aber es gelang Ihnen doch bisher nicht, bekannte Zimmerner Persönlichkeiten für ihre Initiative zu gewinnen. Warum machen Sie trotzdem weiter?
Die Zeit ist jetzt reif, das Thema ganz sachlich aufzuzeigen und zu diskutieren, wie sich Steuergelder sinnvoller ausgeben lassen als für eine teuere eigene Verwaltungsspitze.
Zum Beispiel für den kurzfristigen Bau der in Zimmern längst überfälligen neuen Mehrzweckhalle. Die Bürgerinnen und Bürger wünschen sich einen angemessen Rahmen für sportliche und kulturelle Aktivitäten.
Zudem würde ein Neubau den Kernort spürbar beruhigen. Die Anwohner leiden unter dem Lärm, der mit Veranstaltungen in der Turn- und Festhalle verbunden ist.
Unter anderem deshalb nun meine offizielle Kandidatur.

Würden Sie im Falle Ihrer Wahl nach Zimmern ziehen?
Mit 1.500 Metern bis zur Gemarkung Zimmern ab meiner Haustüre, wohne ich „fast“ in Zimmern. Zum Arbeitsplatz Rathaus habe ich 2.500 Meter.
Als 1,90 m grosser Mann laufe ich ca. 20 Minuten ins Rathaus bzw. mit dem Fahrrad bin ich in weniger als 5 Minuten da.
Die Hälfte der Bürger/innen der Gesamtgemeinde Zimmern ob Rottweil wohnen weiter weg. Ich bleibe so nah an Zimmern wohnen wie jetzt.


Vielen Dank, dass Sie sich bis hier her die Zeit genommen haben, sich objektiv zu informieren.
Ich freue mich auf Ihre weiteren Fragen.

Lassen Sie uns gemeinsam MEHR aus Zimmern machen.
Ihre Bedenken kann ich verstehen.
Schenken Sie mir bei der Wahl Ihr Vertrauen.

Sie haben es in der Hand durch Ihre Stimme:

MEHR politischer Einfluss für Ihre Gemeinde bis in die Kreisstadt hinein!
MEHR Geld für schnellen Bau einer neuen Mehrzweck- oder Sporthalle zum Wohl aller Vereine und der gesamten Bevölkerung!
MEHR Geld für noch bessere Lebensqualität für Kindergärten, Vereine, Straßen usw. in Zimmern, Horgen, Flözlingen und Stetten!

Bürgermeisterkandidat
Dieter E. Albrecht


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